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Eigentliche Meerkatzen

Eigentliche Meerkatzen

Auf dem afrikanischen Kontinent leben die Meerkatzenverwandten. Diese umfassen auch Pavianartige, Stummel- und Schlankaffen. Die vierte Kategorie beschäftigt sich mit den sogenannten eigentlichen Meerkatzen. Der Ursprung des Namens ist nicht abschließend geklärt. Thesen besagen, dass sie wegen ihrer katzenähnlichen Gestalt und der Überbringung nach Europa über das Meer den Namen Meerkatzen bekommen haben. Andere Quellen sehen im Wort markata, was auf Sanskrit „Affe“ bedeutet, die Namensherkunft. Nicht zu verwechseln sind die Meerkatzen mit den englischen Meerkats, die auf deutsch Erdmännchen sind.

 

Bei den Meerkatzen handelt es sich um 26 verschiedene mittelgroße oftmals attraktiv gefärbte Primatenarten, die südlich der Sahara in ganz Afrika vorkommen, wo es Bäume gibt. Sie können gut klettern und springen, lassen sich aber auch am Boden anfinden. Im Normalfall leben sie in Gruppen von 10-30 Tieren zusammen. Kleingruppen bestehen aus einem bestimmenden Männchen, größere Gruppen sind aus mehreren Männchen zusammengesetzt. In der Wildnis erreichen Meerkatzen ein Alter um die 20 Jahre, im Zoo können es zehn Jahre mehr sein.

Meerkatzen haben in Afrika natürliche Feinde wie Leoparden, Schlangen, Greifvögel und Paviane, die größere Gefahr für den Bestand geht aber vom Menschen aus. Die sich in ihrem Lebensraum stark ausbreitenden Plantagen und Felder bieten den Tieren kulinarische Genüsse, aber naturgemäß finden die Besitzer die tierischen Plünderungen nicht so lustig. Zudem können die Meerkatzen auch für den Menschen Krankheiten übertragen, was für die Tiere wiederum nicht schlecht ist, weil sie so eher nicht als Haustiere geeignet sind.

 

Die hübschen Meerkatzen sind nicht die gängigsten Arten in Zoos. Bei unseren Unterstützern lassen sich die unten stehenden Arten finden, wobei hier die Anlage der Brazza-Meerkatzen in Hannover und der Diana-Meerkatzen in Osnabrück besonders zu empfehlen sind.

 

Brazza-Meerkatze: Hannover (empfehlenswert), Barcelona, Overloon

Diana-Meerkatze: Osnabrück (empfehlenswert)

Grüne Meerkatze: Herford

Kleine Weißnasenmeerkatze: Miami

Monameerkatze: Osnabrück

Nördliche Zwergmeerkatze: Barcelona

Rotschwänzige Blaumaulmeerkatze: Gelsenkirchen

 

Olaf Goldbecker