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Monatsarchiv 31.10.

November-Kalenderbild: Südliche Riesentrappen

Die Riesen- oder Koritrappe kommt in zwei Unterarten vor, von denen eine in Ost- und eine in Südafrika lebt. Dort bewohnt sie offene Savannen und wüstenartige Gebiete. Die Vögel findet man meist auf dem Boden stolzierend, sie sind aber flugfähig. Männchen sind erheblich größer als die Weibchen und erreichen eine Spannweite von 2,75 m bei einer Höhe von etwa 1,25 m. Mit einem Gewicht von durchschnittlich elf Kilogramm gehören sie zu den schwersten flugfähigen Vögeln überhaupt.

 

Riesentrappen sind Einzelgänger, das Männchen verlässt das Weibchen nach der Balz. Die Küken sind komplett auf ihre Mutter fixiert und können ihr unmittelbar nach der Geburt folgen. Nur zwei Wochen werden sie gefüttert, danach suchen sie sich ihr eigenes Futter. Nach etwas mehr als einem Monat können sie fliegen und nach 2-3 Monaten werden sie schon selbständig. Meist verbleibt der Nachwuchs bis ins zweite Lebensjahr bei der Mutter, wenngleich die Geschlechtsreife erst mit etwa vier Jahren eintritt.

 

Im Verhalten zu anderen Arten sind die Trappen unberechenbar. Manchmal verhalten sie sich aggressiv auch gegenüber wesentlich größeren Säugetierarten wie Zebras oder Spießböcken, in Zoos haben sie sich oftmals als Problemfall gegenüber Jungtieren anderer Arten erwiesen, während sie zeitgleich auch Zebras oder Straußen zum Opfer gefallen sind.

 

Außerhalb von Schutzgebieten sind Riesentrappen selten geworden. Neben Lebensraumverlust und dem natürlichen Verlust durch viele Fressfeinde werden sie gelegentlich noch gejagt. Dazu machen überirdische Stromleitungen ihnen zu schaffen. Weil ihr Verbreitungsgebiet noch relativ groß ist, gelten sie nur als potentiell gefährdet.

 

ARTENPROFIL SÜDLICHE RIESENTRAPPE
Art: Riesentrappe
Unterart: Südliche Riesentrappe
Wissenschaftl. Name: Ardeotis kori kori
Vorkommen: Namibia, Südafrika, Botswana, Angola, Simbabwe, Mosambik
IUCN Status: potenziell gefährdet
Nachwuchs: 2 Jungtiere, etwa ein Monat Brutzeit
Ernährung: Beeren, Samen, Reptilien, Insekten, Schlangen, Jungvögel, kleine Säugetiere
Feinde:

 

Lebenserwartung:

Leoparden, Karakale, Geparden, Tüpfelhyänen, Kampfadler, Schakale, Pythons. Jungtiere und Eier zusätzlich Paviane, Warzenschweine, Mangusten

Bis 25 Jahre

Wild Chimpanzee Foundation

Mit dem Kenia-Kalender 2023 wird eine zweite Primaten-Schutzorganisation unterstützt, auch wenn Schimpansen nicht in Kenia beheimatet sind. Das Verbreitungsgebiet von Schimpansen begrenzt sich nämlich auf Zentral- und Westafrika. Um den Schutz Westafrikanischer Schimpansen kümmert sich die Wild Chimpanzee Foundation (WCF) mit Sitz in der Schweiz und in Leipzig.

 

In drei Ländern ist die WCF aktiv, nämlich der Elfenbeinküste, in Guinea und in Liberia, wo die Unterart des Westafrikanischen Schimpansen vorkommt, der seit 2016 auch offiziell vom Aussterben bedroht ist. Im Unterschied zu anderen Organisationen setzt die WCF auf den Schutz des natürlichen Lebensraums und betreibt keine Auffangstationen.

 

Die Probleme für die Menschenaffen haben in den einzelnen Ländern unterschiedliche Gründe. In Guinea beispielsweise ist es der Abbau von Eisenerz und Bauxit mit den Folgeerscheinungen, nämlich der Schaffung von Schienen und Straßen zum Abtransport. Wie bei anderen Arten auch hat dies eine Fragmentierung des Lebensraums zur Konsequenz, mit fehlender genetischer Diversität als letzter Folge.

 

Während in der Elfenbeinküste der Hauptindustriezweig auf Kakao und Kaffee liegt, sind hier wie auch in Liberia sowohl der Lebensraumverlust für Plantagen wie auch die Bejagung die Hauptprobleme. Menschenaffen werden hier als Bushmeat verwendet und selber gegessen oder entsprechend vermarktet.

 

Theoretisch hilft das Pariser Klimaabkommen dem Vorhaben der WCF, denn hierin ist festgelegt, dass ein gewisser Prozentsatz der Fläche eines Landes unter Naturschutz gestellt werden muss. In Deutschland sind bislang ganze 2% geschützt, mit dem Nationalpark Müritz und seinen 320 km² als größter Fläche. Guinea ist trotz seiner Probleme hier bereits viel weiter, allein der im Jahr 2021 mit Hilfe der WCF gegründete Moyen-Bafing-Nationalpark erstreckt sich auf eine Größe von 6767 km² und damit 8% der Landesfläche.

 

Während in der Elfenbeinküste vornehmlich durch den Tai Nationalpark eher der Fokus auf den Erhalt des Lebensraums und der Artenvielfalt gerichtet wird, ist in Liberia der Kurs auf Schutzgebietserweiterung gesetzt. Mit den lokalen Behörden arbeitet man bereits zusammen, um den neuen Grebo Kahn Nationalpark erfolgreich zu managen. In Planung ist der Krahn-Bassa Nationalpark und die WCF unterstützt ein Ökotourismusprojekt im Sapo Nationalpark.

 

Zu den Kernaktivitäten der WCF neben der Schaffung neuer Schutzgebiete gehört das Monitoring größerer Säugetierarten in den jeweiligen Gebieten. Denn durch den Erhalt der Wälder leistet man nicht nur einen Beitrag zum Schutz der Schimpansen, aber erheblich ist natürlich auch das Vorkommen anderer schützenswerter Arten, die ebenfalls mit Bedrohungsstatus versehen sind. Die ökologischen Zusammenhänge lassen sich so besser verstehen und die Wichtigkeit für Schutzmaßnahmen wird dadurch unterstrichen.

 

Nicht zuletzt ist es aber auch wichtig, die lokale Bevölkerung mit ins Boot zu nehmen. Ohne sie verlaufen Schutzmaßnahmen im Sande. Hier wird Aufklärungsarbeit durch die WCF Teams vor Ort in verschiedenster Art betrieben, um die Wichtigkeit des Arterhalts zu verdeutlichen. Von hoher Bedeutung für die Akzeptanz sind auch immer die Arbeitsplätze, die durch die Artenschutzorganisationen geschaffen werden. Hier ist WCF definitiv gut unterwegs, denn etwa 300 Mitarbeiter werden in den drei Ländern insgesamt beschäftigt, die darüber ihre Familien ernähren können.

Gewöhnliche Schimpansen – Unterarten und Allgemeines

Man unterscheidet heute vier Unterarten des Gewöhnlichen Schimpansen:

 

Westafrikanischer Schimpanse (pan troglodytes verus) – Süd-Senegal bis Elfenbeinküste- vom Aussterben bedroht, ca 35.000 Tiere

 

Nigerianisch-Kamerunscher Schimpanse (pan troglodytes elliotti)  – Vorkommen in entsprechend diesen beiden Ländern – stark gefährdet, ca 7.500 Tiere

 

Zentralafrikanischer Schimpanse (pan troglodytes troglodytes) – Äquatorial-Guinea, Gabun und benachbarte Gebiete – stark gefährdet, ca 130.000 Tiere

 

Ostafrikanischer Schimpanse (pan troglodytes schweinfurthii)  – DR Kongo, Tansania, Süd-Sudan – stark gefährdet, ca 200.000 Tiere

 

Vom Erscheinungsbild unterscheiden sich die Arten nur geringfügig, aber genetisch weicht vor allem der Westafrikanische Schimpanse von den anderen Arten deutlich ab, so dass teilweise gefordert wird, ihn als eigenständige Art zu behandeln.

 

Wenn sie aufrecht stehen, erreichen die Schimpansen eine Größe von 1,30 Meter bis zu 1,70 Meter. Vom Gewicht her bringen Männchen durchschnittlich eher 50 Kilogramm, Weibchen 40 Kilogramm auf die Waage. Üblicherweise bewegen sie sich auf allen Vieren vorwärts.

 

Während den meisten bekannt sein dürfte, dass Schimpansen sich gerne von Obst, Blättern und Insekten ernähren, sind sie auch gezielte Jäger. Die Männchen bilden Jagdtrupps und erbeuten kleinere Säugetiere wie vor allem auch Stummelaffen. Grundsätzlich leben Schimpansen in Gruppen von etwa 50 Tieren, die sich in mehrere wechselnde Untergruppen, bestehend auf Männchen, Weibchen und deren Nachwuchs aufteilen, wobei die Untergruppen meist nur 4-8 Tiere umfassen. Männchen bleiben ihr Leben lang in der Geburtsgruppe, während die meisten Weibchen sich bei Erreichen der Geschlechtsreife einer anderen Gruppe anschließen. Kein leichtes Unterfangen, denn unterschiedliche Schimpansengruppen stehen sich feindlich gegenüber und Aufeinandertreffen können tödlich enden.

 

Schimpansengruppen sind streng patriarchalisch organisiert. Paarungen beruhen nicht auf Partnerschaften, vor allem ranghöhere Schimpansen haben viele Geschlechtspartnerinnen und damit auch bessere Chancen zur Fortpflanzung. Allerdings können rangniedrige Männchen sich genauso gut fortpflanzen, haben nur seltener die Möglichkeit dazu. In der Natur werden Männchen mit 13 Jahren, Weibchen mit 11 Jahren geschlechtsreif. Tragende Weibchen bringen nach 8 Monaten ihren Nachwuchs zur Welt, den sie dann etwa vier Jahr säugen – entsprechend bekommen sie nur alle 4-6 Jahre Nachwuchs. Die Lebenserwartung liegt bei etwa 30 Jahren in der Natur, vereinzelt können Tiere um die 50 Jahre alt werden. In menschlicher Obhut geschieht dies alles etwas schneller, dort sind Schwangerschaften schneller möglich, die Abstände niedriger und die Lebenserwartung höher.

Die Familie der Schimpansen

Mit der diesjährigen Charity Kalender Aktion wird neben Rettet den Drill auch die Wild Chimpanzee Foundation unterstützt. Aus dem Grund werfen wir mal einen genaueren Blick auf die Schimpansen. Zunächst mit dem Fokus auf die Systematik der Schimpansen im Vergleich zu anderen Arten.

 

Schimpansen gehören bekanntlich neben Gorillas, Orang Utans und den Menschen zur Familie der Menschenaffen. Als Schimpansen bezeichnet man zwei Arten: den Gewöhnlichen Schimpansen – den wir landläufig meinen wenn man vom „Schimpansen“ spricht – und den Bonobo, der irreführenderweise auch als Zwergschimpanse bezeichnet wird. Biologisch gesehen sind beide Arten zu über 98% mit dem Menschen gleich und damit unsere nächsten Verwandten. Die geographische Grenze zwischen diesen beiden Arten bildet der Fluss Kongo – die Gewöhnlichen Schimpansen haben ihren Lebensraum links davon, die Bonobos rechts.

 

Die Körpergröße unterscheidet sich bei den Arten nicht wesentlich, weswegen der Begriff Zwergschimpanse für Bonobos unpassend ist. Die Unterschiede bestehen eher darin, dass der Gewöhnliche Schimpanse muskulöser ist und das Gesicht runder wie auch heller. Eine wesentliche Differenz besteht in der Struktur der Gruppen. Schimpansen leben in männerdominierten Kleingruppen von selten mehr als acht Tieren, die sich zu einer größeren Gruppe von etwa 50 Tieren zusammenschließen. Bonobos sind matriarchalisch organisiert und bilden erheblich größere Untergruppen, die selten aus weniger als acht Tieren bestehen.

 

Während Bonobos reine Regenwaldbewohner sind, die entsprechend in begrenztem Gebiet vorkommen, sind Gewöhnliche Schimpansen grundsätzlich flexibler und können prinzipiell auch in baumärmeren savannenähnlichen Gegenden leben. Als stark gefährdet gelten beide Arten.

 

 

 

Titelbild „Wildlife of Kenya 2023“: Gewöhnliche Impala/ Schwarzfersenantilope

Etwa 60 Impalas befinden sich auf dem Titelbild zum Kenia-Kalender 2023. Von der auch Schwarzfersenantilopen genannten Art existieren geschätzt zwei Millionen Tiere, von daher ist die Sichtung von ihnen nicht gerade ein Kunststück. Aber diese Anzahl auf einem Haufen zu sehen, ist schon nicht alltäglich.

 

Mit Hilfe dieses Bilds lässt sich eine Menge über die Gewöhnlichen Impalas zeigen. Vorweg, es gibt zwei Impala-Arten – einmal die gefährdeten und nur in Namibia und Angola vorkommenden Schwarznasenimpalas und eben die in Ostafrika weit verbreiteten Schwarzfersenimpalas. Im Juni direkt nach der Regenzeit als das Bild entstand, war das Gras relativ hoch, daher lässt sich die Ferse nur schlecht sehen, aber bei den Tieren rechts im Vordergrund, die mit dem Rücken zur Kamera stehen, kann man die namensgebende schwarze Färbung der Ferse erkennen. Die verwandten Schwarznasenimpalas besitzen allerdings auch diese Färbung, nur weisen sie zusätzlich im Gesicht noch eine schwarze Färbung auf.

 

Auch bei beiden Impala-Arten findet man die auffällige Zeichnung am Gesäß, die auf dem Bild bei allen rückwärtig zur Kamera stehenden Tieren ins Auge fällt. Der gerade schwarze Strich in der Mitte mit je einem etwas gebogenen schwarzen Streifen links und rechts davon, formt gewissermaßen ein „M“. Das braune Fell mit weißem Bauch ist auch bei beiden Impala-Arten gleich.

 

Die Herdengröße bei Impalas variiert, auch abhängig vom Futterangebot. Bei reichhaltigen Nahrungsmöglichkeiten werden die Herden größer wie man auf diesem Bild sehen kann. Zwischen Müttern und Töchtern besteht häufig eine Bindung, die über die Geschlechtsreife hinausgeht, während die Söhne mit etwa einem Jahr die Mutter verlassen und mit einer Junggesellengruppe durch die Landschaft ziehen. Hier lernen sie sich durchzusetzen bis sie stark genug sind, um es mit anderen adulten Männchen aufzunehmen. Vor einem Alter von vier Jahren haben sie praktisch keine Chance, dass sie sich fortpflanzen können.

 

Männchen und Weibchen lassen sich leicht unterscheiden, da nur die Böcke Hörner bekommen. Anhand der Größe des Gehörns kann man das Alter der Tiere abschätzen. Auf der linken Seite kann man hinten links zwei adulte Männchen sehen, vorne links in die Kamera schauend befindet sich auch ein ausgewachsener Bock. Ganz vorne rechts erkennt man ein nicht mehr ganz frisches männliches Jungtier an schon etwas längeren, aber noch nicht gebogenen Hörnern. Zwei Tiere weiter links von ihm und mittig links vorne sind dagegen noch ziemlich junge Männchen zu entdecken. Auch weibliche Jungtiere sind zu erspähen, beispielsweise zentral vorne.

 

Während der Fortpflanzungsphase ist es bei den männlichen Tieren vorbei mit der Eintracht in der Junggesellengruppe. Die stärksten Tiere bilden nun Reviere, vertreiben Widersacher und versuchen sich mit durchziehenden Herden zu paaren. Tragende Weibchen benötigen etwa 6-7 Monate bis der Nachwuchs zur Welt kommt. Den legen sie für ein paar Tage bis zu einer Woche im Gras ab, ehe sie ihn in die Herde integrieren. Nach einem halben Jahr wiegen die Tiere um die 25 Kilogramm, was bei Weibchen fast schon das Endgewicht ist, während Männchen nochmal gut ein Drittel davon zulegen.

 

Schwarzfersenantilopen sind beliebtes Futter für verschiedene Beutegreifer. Im offenen Grasland haben die Tiere noch ganz gute Chancen zu entkommen, da sie über ausgezeichnete Sprungkraft verfügen und ihr Repertoire an verschiedenen und überraschenden Sprüngen sehr hoch ist. Sie können sowohl bis 12 Meter weit springen wie auch Prellsprünge in die Luft abhalten, bei denen sie die Richtung wechseln.

 

ARTENPROFIL GEWÖHNLICHE IMPALA / SCHWARZFERSENANTILOPE
Art: Gewöhnliche Impala / Schwarzfersenantilope
Unterart:
Wissenschaftl. Name: Aepyceros melampus
Vorkommen: Ostafrika bis Südostafrika, von Kenia bis in den Norden Südafrikas
IUCN Status: Nicht gefährdet
Nachwuchs: 1, selten 2 Jungtiere nach 6-7 Monaten Tragzeit
Ernährung: Gräser, Blätter, Zweige, Früchte
Feinde:

 

Lebenserwartung:

Löwen, Afrik. Wildhunde, Tüpfelhyänen, Leoparden, Adler, Geparden, Schakale.

Männchen ca 10 Jahre, Weibchen ca 15 Jahre

 

Kalenderbild Oktober: Südafrikanische Elenantilope

Bis zu 3,50 Meter lang und bei den Böcken bis 1,70 m Schulterhöhe – größere Antilopen als Elenantilopen gibt es nicht, wenngleich die südafrikanische Unterart etwas kleiner als ihre Verwandten aus anderen Regionen ist. Elenantilopen wirken vom Äußeren wie Rinder, sind allerdings deutlich schmaler. Die südafrikanische Unterart unterscheidet sich optisch von den anderen drei Unterarten dadurch, dass bei den adulten Tieren keine prägnanten weißen Streifen am Körper vorhanden sind, außerdem haben sie längere Hörner. Das Männchen ist eher grau gefärbt, bei den Weibchen gehen die Tiere eher ins hellbräunliche über. Auf dem Foto ist ein adulter Bock zu sehen.

Männlicher Nachwuchs braucht etwa 4-5 Jahre bis zur Geschlechtsreife, Weibchen nur zwei Jahre. Sowohl die Böcke wie auch die Kühe leben in gleichgeschlechtlichen Herden, wobei die der Jungs deutlich kleiner sind. Wenn zwischen Oktober und Januar der Nachwuchs geboren wird, schließen sich separate Mütter mit Nachwuchs zu einer weiteren Herde zusammen, in der sie die ersten zwei Lebensjahre verbringen.

Die massiven Tiere sind im Normalfall gemütlich unterwegs. Sie können auf etwa 40 kmh beschleunigen, aber das auch nur für kurze Zeit. Allerdings sind sie durchaus in der Lage, etwa 2,50 Meter lange Sprünge hinzulegen. Ihre Aktivitätszeit ist morgens und abends, während sie tagsüber eher ruhen. Die Hauptnahrung ist Laub.

Die Art gilt bislang als nicht gefährdet, obwohl die Population nicht sehr groß ist, da der Trend vor allem zur Fleisch- und Ledergewinnung sinkend ist.

 

ARTENPROFIL SÜDAFRIKANISCHE ELENANTILOPE
Art: Elenantilope
Unterart: Südafrikanische Elenantilope
Wissenschaftl. Name: Taurotragus oryx oryx
Vorkommen: Namibia, Südafrika, Botswana, Lesotho, Swasiland
IUCN Status: nicht gefährdet
Nachwuchs: 1 Jungtier nach 9 Monaten Tragzeit
Ernährung: Laub, Gras, Früchte, Beeren, Zweige
Feinde:

Lebenserwartung:

Löwe, Tüpfelhyäne, Leopard, Afrik. Wildhund

ca 15 Jahre