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Kapuzinerartige

Kapuzinerartige

Die Kapuzinerartigen sind eine relativ bekannte Familie aus der Welt der Primaten. Sie besteht aus den gehaubten Kapuzinern, den ungehaubten Kapuzinern und den Totenkopfaffen. Alle drei Gattungen sind geschickte Kletterer, die sich auf allen Vieren fortbewegen und in den Baumregionen zu finden sind. Die Kapuzinerartigen leben in größeren Familienverbänden zusammen. Während die Kapuziner von einem Männchen angeführt werden, sind es bei den Totenkopfaffen eher die Weibchen, die den Ton angeben.

 

Gehaubte und ungehaubte Kapuziner sind natürlich leicht an ihrem Kopfschmuck zu unterscheiden. Der Name stammt ganz einfach von der entweder existierenden oder nicht existierenden Haube auf ihrem Kopf. Insgesamt gibt es vierzehn verschiedene Art an ungehaubten Kapuzinern, die von Mittelamerika bis runter nach Brasilien vorkommen. Die gehaubten Kapuziner finden sich dagegen nur in Südamerika und bestehen aus acht verschiedenen Arten. Kapuziner gelten als sehr intelligente Tiere, deren Gehirn im Verhältnis zur Größe überproportional groß ausgebildet ist.

 

Die Totenkopfaffen kennt jedes Kind als Herrn Nilsson von Pippi Langstrumpf – dies allerdings nur durch die Verfilmung, denn in den Büchern von Astrid Lindgren hält die Hauptfigur eine Meerkatze. Acht Unterarten existieren vorwiegen in Südamerika, gelegentlich aber auch in Mittelamerika. Im Englischen sind die Tiere als Squirrel Monkey (Eichhörnchen-Affe) bekannt wegen ihrer Wendigkeit.

 

In unseren Unterstützerzoos lassen sich keine ungehaubten Kapuziner finden, aber folgende gehaubten Kapuziner und Totenkopfaffen:

 

Gehaubte Kapuziner

Gelbbrustkapuziner: Frankfurt, Köln, Münster

Haubenkapuziner: Aachen, Hamm, Osnabrück

 

Totenkopfaffen

Bolivianischer Totenkopfaffe: Aachen, Heiligenkirchen, Nürnberg (empfohlen), Osnabrück, Overloon (empfohlen), Miami

Gewöhnlicher Totenkopfaffe: Braunschweig, Dortmund

 

 

Olaf Goldbecker