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Monatsarchiv 20.02.

Projekt „Wildlife of Kenya 2021“ erzielt vierstelligen Gewinn

Das diesjährige Kalenderprojekt „Wildlife of Kenya 2021“ ist abgeschlossen. Unterm Strich steht ein Gewinn in Höhe von 1.129,84 Euro, der bereits an die Organisationen Rettet den Drill sowie das Reticulated Giraffe Project im kenianischen Samburu-Nationalpark überwiesen worden ist.

 

Die höchsten Kosten beim Charity Kalender fallen naturgemäß für die Produktion des Kalenders an. Den mit Abstand zweithöchsten Posten stellt der Versand dar – die Kalender haben für Transportunternehmen sperrige Formate, weswegen hierfür der Maxibrief Plus mit 4,90 Euro zu Buche schlägt. Hinzu kommt im deutlich niedrigeren Ausmaß der Kostenpunkt für die Verpackung, wofür spezielle A3 Kalenderkartons verwendet werden. Zuletzt sind noch Bankgebühren zu nennen, was nichts anderes sind als die Gebühren, die PayPal für die Überweisungen kassiert. Nicht zu vergessen, dass für die Kalender natürlich die Umsatzsteuer an den Staat abgeführt werden muss, wo der Charity Kalender in dieser Ausgabe von dem temporär verniedrigten Steuersatz profitierte. So kommt der Endbetrag von 1.129,84 Euro aus Einnahmen von exakt 1.955 Euro vor Steuern zustande. Es wird kein Geld für Verwaltungskosten oder eigenen Gewinn einbehalten! Ein herzliches Dankeschön an alle Käufer und Unterstützer dieses Formats!

 

Februar-Bild: Nimmersatt am Lake Naivasha

Es mag für Kinder eine Enttäuschung sein, aber der Nimmersatt ist keine kleine Raupe, sondern ein afrikanischer Vogel. Er dürfte viele an den hier im Sommer heimischen Weißstorch erinnern – was auch kein Wunder ist, denn der Nimmersatt gehört zu den Storchenvögeln. Das Gefieder ist recht ähnlich, der große Unterschied besteht im leuchtend gelben Schnabel im Verbund mit dem knallroten Gesichtsband.

 

Anfinden kann man ihn in Afrika südlich der Sahara vornehmlich von Ostafrika runter bis Südafrika, dazu auf Madagaskar, immer in Wassernähe vorkommend. So verwundert es auch nicht, dass der Nimmersatt auf der Reise zweimal an Seen gesichtet werden konnte, am Lake Nakuru und wie hier am Ufer des Lake Naivasha. Die schöne Perspektive mit Bäumen und Büschen im Hintergrund verdankt man der Tatsache, dass das Foto von einem kleinen Boot aus gemacht wurde.

 

Wenn er sich in das Wasser begibt, verharrt der Nimmersatt sehr regungslos und wartet auf vorbeikommende Fische. Zum Nisten nutzt er allerdings eher Bäume und das Binnenland.  Warum aber hat der Vogel diesen komischen deutschen Namen bekommen? Das liegt am Nachwuchs. Der wird mit hochgewürgtem Fisch gefüttert und wächst sehr schnell. Auf Englisch wurde die Art nach dem charakteristischen Schnabel einfach „yellow-billed stork“ (Gelbschnabelstorch) benannt.